• Furmint

    Furmint Der Furmint kann als eine echte, ungarische Rebsortenspezialität (ein sog. "Hungarikum") betrachtet werden, deren Herkunft allerdings nicht genau bekannt ist.

    In Ungarn steht er an achter Stelle der am meisten verbreiteten Rebsorten und ist weltweit bislang als eine unentbehrliche Grundsorte des Tokajer Ausbruchweines bekannt.

    Dank der bahnbrechenden Tätigkeit von István Szepsy werden seit einigen Jahren auch trockene Furminte in Ungarn produziert. Diese Sorten faszinieren die Weinkenner wegen ihrer Zusammensetzung, wegen ihres mineralischen Charakters und ihrer Reichhaltigkeit an Obst-Aromen.

    In der Aromenwelt dieser Weine erscheinen neben dem erdigen Charakter beispielsweise die frischen und gedörrten Formen des Quittenapfels, der Quittenbirne und des Pfirsichs. Es ist aber zugleich unmöglich, alle im Duft und im Geschmack auftauchenden Obstsorten aufzuzählen.

    Furmint ist eine im Allgemeinen spätreifende Rebsorte, deren Weinlese Ende Oktober stattfindet. Der Zuckergrad des Mostes liegt um 19 Grad. Der Furmint neigt leicht zur Infektion durch den Edelschimmel "Botrytis Cinerea" und wird als Ausgangspunkt für die Erzeugung des Tokajer Ausbruchweins genutzt.

    Als primäre Produktionsgebiete in Ungarn können die Weinanbaugebiete von Tokaj-Hegyalja und Somló erwähnt werden. Wegen ihrer Popularität und wegen der Nachfrage kann diese Sorte die ungarischen Winzer zu internationaler Anerkennung führen.

    Weine aus Furmint →