• Kadarka

    Kadarka Die Kadarka ist ein sog. "Hungarikum", also eine richtige ungarische Sorte. Ihre ursprüngliche Herkunft ist jedoch umstritten: Ihrem Namen nach kann der Herkunftsort aber auf das Gebiet des heutigen Albaniens geschätzt werden.

    Sie ist eine anspruchlose, typisch fruchtreiche Sorte, mit walzenförmigen, mittelgroßen Trauben und mit Beeren in schwarzblauer Farbe. Die Kadarka hat eine späte Reife und braucht viel Sonnenschein. Weil sie zur Frostempfindlichkeit und Fäulnis neigt, findet ihre Weinlese im Allgemeinen schon im September statt.

    Von dieser Sorte kann ein charakteristischer, würziger, feuriger Rotwein erzeugt werden, dessen großer Wert in seinem hohen Extraktgehalt zu finden ist. Auf einem lockeren Sandboden bringt sie Früchte hervor, die dünnere, frischere Weine geben, während auf festerem Lößboden ein vollmundigerer Wein entsteht. Zur Entfaltung ihrer Aromenwelt lohnt es sich, diese Weine um einige Grad kühler zu trinken als es bei Rotweinen üblich ist - auf diese Weise zeigen sie ihre würzigen Düfte und ihre Geschmackswelt viel deutlicher.

    Die Region der Tiefebene und das Weinanbaugebiet von Szekszárd gelten von den ungarischen Weinanbaugebieten als die richtige Heimat der Kadarka. Die Produktion dieser Sorte ist mittlerweile aber bedauerlicherweise zurückgedrängt worden.

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