• Riesling

      Riesling Der Riesling stammt, wie sein Namen verrät, aus der Gegend des Rheins und wird heute als eine Weltsorte betrachtet, weil er mittlerweile in den meisten Ländern für die Produktion als Quelle für Qualitätsweißweine zu finden ist.

      Der Weinstock des Rieslings wächst stark, seine Trauben sind klein, voll gepfropft und walzenförmig. Die Beeren an den Trauben sind mittelgroß, durchschnittlich dick und haben eine gelblich-grüne Farbe. Typischerweise sind sie saftig und sauer - ihre Geschmackswelt ist charakteristisch. In regnerischen Herbsten neigt der Rheinriesling zur Fäulnis, zudem ist er empfindlich gegen den Mehltau, verträgt den Frost aber besonders gut.

      Die von dem Riesling produzierten Weine haben einen feinen Duft. Sie sind charakteristisch mit angenehmen Säuren und mit einem reichen Extraktgehalt. Abhängig vom Produktionsgebiet und von der Methode der Verarbeitung können die Weine auf Rheinriesling-Basis ganz verschieden sein: Es gibt leichte, sauere Weine, aber auch vollmundige Dessertweine mit hohem Zuckergehalt.

      In Ungarn reift diese Sorte im Allgemeinen schon ab Mitte September, ihre Weinlese kann sich aber auch um mehrere Monate verschieben. Der Zuckergehalt des erzeugten Mostes ist mittelgroß, sein Säuregehalt ist hoch.

      Der Riesling kann als charakteristische Sorte der ungarischen Weinanbaugebiete Etyek-Buda, Tolna und Hajós-Baja erwähnt werden.

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